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4c auf "Schnupperkurs"

im Augsburger Klärwerk

Abwasserwerk


Im Klärwerk ist die erste mechanische Reinigungsstufe die Rechenanlage. Im Rechenhaus stehen lange Stangen im ankommenden Dreckwasser. Somit werden grobe Stoffe herausgefischt. Von unten kommt ein Stangenreiniger. Er fährt an den Stangen entlang und putzt den Dreck von ihnen weg. Am Ende der Stangen fällt der Dreck nach hinten und wird entwässert indem man ihm mit Stempeln quetscht.

Das Wasser fließt weiter in den Sand- und Fettfang. Das Fett schwimmt oben und wird mit einem Ölabscheider vom Wasser getrennt. Der Sand legt sich im Vorklärbecken ab denn das Wasser fließt jetzt nur noch sehr langsam und der Sand wird herausgenommen. Das Vorklärbecken hat auch die Aufgabe, Feststoffe vom Wasser zu trennen.

Das Wasser fließt weiter in das Pumpwerk. Das sind drei Schnecken, die das Wasser hochtransportieren. Im Belebungsbecken geht es weiter. Dort ist im Wasser ja noch genügend Schmutz, der entfernt werden muss. Deshalb werden Bakterien zugesetzt, die eine wichtige Rolle spielen. Diese Mikrotierchen fressen den Schmutz. Aber dafür brauchen sie Sauerstoff, der in die Belebungsbecken gepumpt wird. Es gibt auch Bakterien, die keinen Sauerstoff brauchen.

Als nächste Stufe kommt die Phosphorelimination dran. Phosphat ist noch im Wasser aufgelöst. Das Phosphat wird zu Flocken und fällt zu Boden. Es wird wieder herausgeholt.

Dann wird das Wasser in ein Nachklärbecken geleitet. Dort fließt dass Wasser wieder ganz langsam, denn es sollen sich die allerletzten Dreckreste unten am Boden nochmals absetzen. Diesen Dreck nennt man auch Rohschlamm. Dieser Rohschlamm wird zum größten Teil in die Belebungsbecken zurückgepumpt, der Überschuss wird in die drei Faulbehälter geleitet. Dort faulen die Stoffe vor sich hin. Natürlich ohne Sauerstoff. Die drei Faultürme sind ganz groß und sind auch luftdicht gebaut, sonst kommt Sauerstoff rein und der Geruch raus. Der gefaulte Dreck wird dann entwässert. Daraus entsteht elektrische Wärme und Energie.
Ich fand dass es richtig gestunken, aber auch Spaß gemacht hat.
B.G., 4c




Am Mittwoch waren wir in der Kläranlage.

Die mechanische Reinigung: Die erste Station ist der Rechen. Dort werden Grobstoffe wie Klopapier oder Hausmüll entsorgt. Diese Masse wird dann so gepresst, dass all das Wasser vom Müll getrennt wird. Der Müll kommt in die Faultürme, das Wasser wird weiter geleitet.


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Im Sand- und Fettfang fließt das Wasser schon langsamer, damit die Stoffe sich trennen können. Denn Sand sinkt, Fett schwimmt. Das Fett wird vom Ölabscheider entfernt; der Sand kommt in die Sandwaschanlage, wo er wie der Name schon sagt, gewaschen wird. Das restliche Fett kommt in den Faulturm.


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Interessant war auch das Vorklärbecken. Dort wird die Wasserlaufgeschwindigkeit nochmals reduziert, damit organische Feststoffe sich am Boden ablegen und man sie problemlos entfernen kann. Sie kommen auch in die Faultürme.


Abwasser

Jetzt kommt die biologische Reinigung: Zuerst einmal kommt das Wasser in das Pumpwerk. Drei große Schnecken befördern das Wasser nach oben in die Belebungsbecken, die vor Überschwemmung geschützt sind. Im Belebungsbecken machen die Mikroorganismen ihre Arbeit. Sie fressen Kohlehydrate, Eiweiße und Fette und verwandeln sie in andere Stoffe wie zum Beispiel Wasser, Kohlendioxid oder Salze. Mikrobenschlamm und Sauerstoff werden ins Belebungsbecken geleitet, damit sich Mikroben oder Mikroorganismen wohl fühlen.


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Vor allem die Phosphorelimination fand ich toll. Phosphate sind Pflanzennährstoffe, die zu übermäßigem Wachstum von Algen sorgen. Wenn die Gewässer sehr verdreckt sind und die Algen Sauerstoff entnehmen, können Mikroben oder Mikroorganismen diesen Dreck nicht mehr entsorgen. Also werden Phospate entnommen. Im Nachklärbecken wird das gereinigte Wasser vom Belebtschlamm (größtenteils Mikroorganismen) getrennt. Nur überflüssige Mikroorganismen kommen in die Faultürme. Der Rest kommt wieder zurück in die Belebungsbecken. Das Wasser ist jetzt zu 98 % gereinigt. Es wird dann in den nächsten Fluss geleitet. Der kann dann problemlos das Wasser vom Restschmutz reinigen.


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T. G., Klasse 4c



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