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Ausflug zum Wasserwerk

am Lochbach



Unterrichtsgang

Die Klasse 4a fuhr mit der Straßenbahn zum Lochbachwasserwerk im Siebentischwald. Dort angekommen, begrüßte uns Herr Rzeppa. Unsere Klassenlehrerin Frau Krieger schlug vor, erst einmal Brotzeit zu machen, damit wir danach Kraft hätten. Den Plan fanden alle super. Nach dem Essen ging es los. Manchmal kamen Schilder, auf denen Erklärungen draufstanden. Wir guckten sie uns genau an.

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Unterrichtsgang

Als erstes gingen wir zur Grundwassermessstelle. Als Regentropfen sickert das Grundwasser so lange nach unten, bis es das Grundwasser erreicht. Das Grundwasser kann man sich wie einen großen See oder Fluss vorstellen, der zwischen Kieselsteinen im Boden fließt. Er bildet sich über der wasserundurchlässigen Lehmschicht. Wie viel Grundwasser im Boden ist und wohin es fließt, kann an den Grundwassermessstellen abgelesen werden. Das sind Rohre, durch die mit einem Maßband oder mit Hilfe von Computern der Wasserstand genau gemessen wird. Ich fand die Grundwassermessstelle interessant, weil ich vorher nicht wusste, wie man das messen kann. Die Trinkwasserbrunnen sind mit einem Stahldeckel verschlossen. Wenn das Trinkwasser am Brunnen angekommen ist, drückt eine Pumpe das Wasser aus 10 -12m Tiefe nach oben. Danach fließt das Wasser durch ein langes Rohr zum Wasserwerk. Es gibt 80 Trinkwasserbrunnen in Augsburg.

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Unterrichtsgang

Wenn das Wasser im Wasserwerk angekommen ist, fließt es durch ein Rohr im Einlaufstollen in ein großes Wasserbecken. Dabei muss es sich zuvor durch einen Filter mit winzigen Löchern zwängen. Sand und andere kleine Teilchen, die das Wasser mitbringt, können so nicht in das Trinkwasserbecken gelangen. Hier war ich sehr erstaunt, wie viel Wasser in das Becken passt. Es war riesiggroß. Das meiste Wasser wird tagsüber benötigt. Nachdem sich das Wasser etwas ausgeruht hat, verlässt es das Wasserbecken durch ein großes Rohr. Bevor die Reise zum Wasserhahn weitergeht, wird das Wasser im Wasserwerk von Messgeräten sehr gründlich untersucht. Die Ergebnisse werden zu den Stadtwerken Augsburg geschickt. Das Wasser ist erst Grundwasser, wenn es sauber und rein ist. Falls aber Bakterien oder Krankheitskeime darin festgestellt werden, kann es mit UV-Licht beleuchtet werden, um die Bakterien abzutöten. Wir alle waren sehr erstaunt darüber, dass Licht so etwas kann!

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Unterrichtsgang

Der Weg zu uns, in die Trinkwasserleitungen ist sehr lang. Herr Rzeppa erklärte uns, dass die Reise des Wassers durch unterirdische Trinkwasserrohre mit Hilfen von Pumpen rasant weiter ginge. Am Anfang saust das Wasser durch ein Rohr mit großem Durchmesser, von dem es in kleinere Rohre abzweigt. Die führen das Wasser zu uns ins Haus. Wir durften durch ein Rohr kriechen, das auf einer Wiese stand. Es war 6m lang! 381,5 Eimer Wasser (mit je 10 Litern gefüllt) passen dorthinein. Viele Leute in wasserarmen Gebieten (z.B. in Afrika) müssen viele Kilometer laufen, bis sie an einen Brunnen kommen. Und dann müssen sie die schweren Wasserkanister die ganze Strecke zurück tragen. Wir haben versucht, solch einen Kanister zu heben, die waren aber ganz schön schwer!

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Unterrichtsgang

Wir sind froh, dass wir nur den Wasserhahn zu öffnen brauchen, und schon fließt das Wasser. Trotzdem sollen wir Wasser nicht einfach so verschwenden!! Vor allem müssen wir gut auf die Umwelt achten, damit keine schädlichen Stoffe in das Grundwasser gelangen! Mir hat es im Wasserwerk gut gefallen, weil es viele interessante Dinge gab, die ich vorher noch nicht wusste. Herzlichen Dank an Herrn Rzeppa, der alles sehr gut und spannend erklärt hat. Nach einem interessanten Film zum Abschluss, fuhren wir wieder in die Schule zurück. Als Geschenk bekamen alle eine Flasche mit echtem Augsburger Trinkwasser. Außerdem gab es noch eine große Tasche mit allerlei Preisen, denn wir dürfen nun in der Schule noch ein Wasserquiz lösen!

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Text: Sabeetha K., Klasse 4a; Fotos: L. Krieger
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